VG, PG und Liquidnachfluss
Die fertige Mischung muss zur Coil passen
VG und PG beeinflussen unter anderem Viskosität, Nachfluss und Dampfcharakter. Eine zähflüssigere Mischung benötigt Verdampferköpfe und Liquidkanäle, die sie zuverlässig transportieren können. Bei kleinen Pods oder engen MTL-Coils kann ein ungeeignetes Verhältnis zu verzögertem Nachfluss führen.
Umgekehrt kann eine sehr dünnflüssige Mischung in manchen Tanks leichter austreten. Eine pauschale Empfehlung für alle Longfills gibt es deshalb nicht. Maßgeblich sind das fertige Verhältnis, die eingesetzte Coil und die Freigaben zum Gerät.
MTL, RDL und DL
Zugart verändert Verbrauch und Nikotinplanung
Ein MTL-Setup arbeitet häufig mit moderater Leistung und geringerem Liquiddurchsatz als ein offener DL-Verdampfer. RDL liegt dazwischen. Daraus folgt nicht automatisch eine bestimmte Nikotinstärke, aber der Liquidverbrauch pro Zug und das Nutzungsverhalten unterscheiden sich deutlich.
Bei leistungsstärkeren Setups sollte die geplante Stärke besonders bewusst gewählt werden. Für kompakte Geräte sind außerdem Nachfluss, Coil-Widerstand und die vorgesehene Liquidart zu prüfen. Geschmack allein ist kein ausreichendes Auswahlkriterium.